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WilhelmLöffler

28.6.1887 Basel, 25.11.1972 Zürich, von Basel. Sohn des Karl Egon Eduard, Kaufmanns. 1914 Anna Ida Herzog, von Basel. Medizinstud. in Genf, Basel und Wien, 1912 Promotion, 1917 Habilitation für Innere Medizin in Basel. Ab 1921 ao. Prof. und Leiter der Poliklinik Zürich. Als Erster beschrieb L. die beiden Krankheitsbilder flüchtige Lungeninfiltrate mit Eosinophilie (1932) und Endocarditis parietalis fibroplastica (1936). 1937-57 war er in der Nachfolge von Otto Naegeli o. Prof. und Direktor der Medizin. Klinik und hielt anschliessend bis 1971 Vorlesungen. 1955 betreute er den kranken Thomas Mann. L. publizierte Bedeutendes über die Verhütung und Bekämpfung der Tuberkulose (v.a. Reihenuntersuchungen mittels Schirmbildverfahren) und ihre Geschichte.

Quellen und Literatur

  • F. Koller, «Wilhelm L. zum Gedenken», in Schweiz. Medizin. Wschr. 102, 1972, 1915 f.
  • P. Frick, «Prof. Dr. Wilhelm L.», in Jb. der Univ. Zürich, 1972-73, 107 f.
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