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BalthasarLuchsinger

26.9.1849 Glarus, 20.1.1886 Meran, reformiert, von Glarus. Sohn des Johann Rudolf, Arztes, und der Anna Maria geborene Luchsinger. Ledig. Gymnasium in Schaffhausen, Medizinstudium in Zürich und Heidelberg, 1873 Staatsexamen in Zürich. Assistent am physiologischen Institut in Zürich bei Ludimar Hermann. 1875 Dr. med. und Privatdozent, 1876-1877 Forschungsaufenthalt in Leipzig bei Carl Ludwig. 1878 ordentlicher Professor der Physiologie an der Tierarzneischule in Bern, 1881 zusätzlich für experimentelle Pharmakologie und Toxikologie an der medizinischen Fakultät. 1884 ordentlicher Professor für Physiologie in Zürich. Balthasar Luchsinger untersuchte im Tierexperiment Fragen der Nervenphysiologie (Gefässinnervation, Schweisssekretion, Reflexe) und der Toxikologie (Wirkung von Atropin, Giftigkeit von Metallen).

Quellen und Literatur

  • H.R. Thüer, Johann Balthasar Luchsinger (1849-1886), 1953 (mit Bibl.)
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Lebensdaten ∗︎ 26.9.1849 ✝︎ 20.1.1886

Zitiervorschlag

Urs Boschung: "Luchsinger, Balthasar", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.07.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/014456/2008-07-16/, konsultiert am 23.05.2024.