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TheodorLanghans

28.9.1839 Usingen (Hessen), 22.10.1915 Bern, prot., aus Deutschland. Sohn des Heinrich, Hofgerichtsrats, und der Wilhelmine Charlotte Sophie Auguste geb. Stein. Ledig. Gymnasium in Wiesbaden, Medizinstud. in Heidelberg, Göttingen, Berlin, Würzburg, dort 1864 Dr. med. 1867 PD in Marburg, dann o. Prof. in Giessen. 1872-1913 o. Prof. der patholog. Anatomie an der Univ. Bern. L. beschrieb die nach ihm benannten Riesenzellen und befasste sich mit dem Karzinom der Brustdrüse, mit den Erkrankungen der Niere, dem feineren Bau der Plazenta (Langhans-Zellschicht) und der Pathologie von Schilddrüse, Kropf und Kretinismus.

Quellen und Literatur

  • K. Holubar, «J.F.F. Theodor L. (1839-1915) zum Gedenken», in Wiener klin. Wschr. 101, 1989, 867-870
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Lebensdaten ∗︎ 28.9.1839 ✝︎ 22.10.1915