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MathiasMayor

Porträt aus dem "Cahier vert" von Benjamin Bolomey, um 1805. Kohle und Rötel mit Pastell- und Aquarellerhöhungen (Musée historique de Lausanne).
Porträt aus dem "Cahier vert" von Benjamin Bolomey, um 1805. Kohle und Rötel mit Pastell- und Aquarellerhöhungen (Musée historique de Lausanne).

21.4.1775 Cudrefin, 4.3.1847 Lausanne, ref., von Grandcour. Sohn des Jean David, Arztes, und der Rose de Bellerive. 1) 1799 Suzanne Morel, Tochter des Samuel Benjamin, Notars, 2) 1841 Louise Hellmold, Tochter des Jean Christophe, aus dem Königreich Hannover. Medizinstud. in Zürich, Mailand, Pavia (Promotion 1795) und Paris. 1796 liess sich M. in Murten, dann in Lausanne nieder, wo er sich hauptsächlich als Chirurg betätigte. Von 1803 bis zu seinem Tod war er Chefchirurg am Spital von Lausanne. Er tat sich als Erfinder zahlreicher chirurg. Verfahren, namentlich im Bereich der Orthopädie und der Amputationsmedizin, hervor und publizierte wichtige Beiträge zur chirurg. Technik und Ersten Hilfe, die ihm die Mitgliedschaft in zahlreichen gelehrten Gesellschaften der Schweiz und des Auslands eintrugen. 1809-47 befasste sich M. zudem mit der Ausbildung der Hebammen und war 1829 Mitgründer der Société vaudoise des sciences médicales, der späteren Société vaudoise de médecine. 1803-31 Waadtländer Grossrat.

Quellen und Literatur

  • J.C. Biaudet, «L'écharpe, le marteau et le tourniquet», in L'éveil médical vaudois 1750-1850, hg. von G. Saudan, 1987, 107-174
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