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Jean-AntoineSarasin

25.4.1547 Lyon, 30.12.1598 Genf, prot., aus Lyon und ab 1555 von Genf. Sohn des Philibert (->). 1) 1572 Marie Truchet, Tochter des Jean, 2) 1591 Lucrèce Biandra, Tochter des Alphonse. 1573 Dr. med. in Montpellier. 1572-86 Arzt am Spital in Genf. Zu S.s vornehmer Klientel gehörten mehrere Adlige. 1584 war er Dozent für Medizin an der Akad. Genf. Er verfasste 1571 ein Lehrbuch über die Pest, in dem er die Ausbreitung der Seuche auf Brunnenvergiftungen zurückführte. Seine Übersetzung der Werke von Pedanios Dioscurides ins Lateinische gilt nach wie vor als Klassiker. 1574 gehörte er dem Rat der Zweihundert an.

Quellen und Literatur

  • Livre du Recteur 5, 461
  • O. Reverdin, «Exposé, en forme de causerie, sur le Dioscoride de Jean-Antoine S.», in Médecine et morale dans l'Antiquité, hg. von H. Flashar et al., 1997, 365-381
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