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JohannesSeitz

24.2.1813 Berneck, 27.3.1884 St. Gallen, kath., dann christkath., von Berneck. Sohn des Johannes, Metzgers, und der Katharina geb. Köppel. 1) 1841 Anna Katharina Hohl, Tochter des Konrad, 2) 1876 Caroline Künzle geb. Fleurot. 1827-29 Medizinstud. in München, wegen fehlender Mittel abgebrochen. 1829-35 Arztgehilfe in Trogen und Heiden, 1835-38 Arzt in Oberegg, 1839-40 Medizinstud. in Wien, 1841 Staatsexamen in St. Gallen, ab 1841 Arzt in Heiden, ab 1843 in St. Gallen. 1843-47 Mitinhaber und Leiter der privaten Kuranstalt Paradies für Nervenkranke in St. Gallen, ab 1847 eigene Arztpraxis. 1851-55 Mitglied der kant. Sanitätskommission, 1853-55 Gemeinderat in St. Gallen, langjähriger Schul- und Erziehungsrat, 1878-83 freisinniger St. Galler Grossrat. Vorstandsmitglied des kant. und städt. Ärztevereins, Mitgründer der christkath. Gemeinde St. Gallen. S. machte sich um die Einführung der Wasserheilkunde verdient.

Quellen und Literatur

  • J.L. Sonderegger, «Dr. S., ein Lebensbild», in Ber. über die Thätigkeit der St. Gall. naturwissenschaftl. Ges. während des Vereinsjahres 1883/84, 1885, 94-100
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Zitiervorschlag

Göldi, Wolfgang; Mörgeli, Christoph: "Seitz, Johannes", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 14.03.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/014638/2011-03-14/, konsultiert am 18.01.2022.