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GaspardVieusseux

18.2.1746 Genf, 21.10.1814 Genf, ref., von Genf. Sohn des Jean-François, Kaufmanns, und der Anne Rotmond. 1774 Anne Gravier, Tochter des Pierre. 1764-66 Stud. der Medizin an der Univ. Leiden (Promotion). Studienreisen nach Wien, Strassburg, Edinburgh, London und Paris. Rückkehr nach Genf, 1771 Habilitation in Medizin. V. setzte sich unermüdlich für die Pockenimpfung ein und spielte eine wichtige Rolle bei der Gründung der ersten medizin. Gesellschaften in Genf. Nach seinem Tod wurde er für zwei klin. Studien bekannt: Er schilderte nach dem Ausbruch einer Hirnhautentzündungsepidemie in Genf 1805 die Meningokokken-Meningitis und beschrieb als Erster eine 1810 am eigenen Leib erfahrene Lähmung, welche den Hirnstamm und das Rückenmark betrifft.

Quellen und Literatur

  • J. Olivier, G. de Morsier, «Le Dr Gaspard V. (Genève, 1746-1814) [...]», in Revue médicale de la Suisse romande 63, 1943, 421-440
  • E.-R. Müllener, «Six geneva physicians on meningitis», in Journal of the History of Medicine and Allied Sciences 20, 1964, 1-26
  • Livre du Recteur 6, 158
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Lebensdaten ∗︎ 18.2.1746 ✝︎ 21.10.1814