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JohannesGerster

zwischen dem 5.8. und dem 12.8.1531, aus Kaufbeuren (Allgäu). Sohn des Conrad, Pflegers zu Ehrenberg (Sachsen), Bürgers zu Kaufbeuren, Freischöffe des Reichs. Barbara Guldinknopf, Tochter des Heinrich, Ratsherrn. 1475 an der Univ. Basel immatrikuliert. 1482-88 Substitut des Stadtschreibers, mit der Neuordnung des städt. Archivs von Basel betraut. 1488-1502 Schreiber des Schultheissengerichts. 1502-23 Stadtschreiber. 1510 Mitglied der eidg. Gesandtschaft zu Papst Julius II. Stiftete der Basler Pfarrkirche St. Martin die von Hans Holbein dem Jüngeren 1522 gemalte, 1528 vor dem Basler Bildersturm verschwundene, erst 1864 in Grenchen wieder aufgetauchte sog. Solothurner Madonna.

Quellen und Literatur

  • Repertorium des Staatsarchivs zu Basel, bearb. von R. Wackernagel, 1905
  • P.-J. Schuler, Notare Südwestdeutschlands, 1987, 405
  • O. Bätschmann, Hans Holbein d.J., 2010, 27 f.
Kurzinformationen
Lebensdaten ✝︎ zwischen dem 5.8. und dem 12.8.1531

Zitiervorschlag

Zünd, André: "Gerster, Johannes", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.08.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/014743/2011-08-10/, konsultiert am 30.11.2020.