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NiklausSchaller

24.11.1524. Sohn des Lienhard. 1) Barbara Hubschin, 2) Margarete Lumpartin. 1492 Mitglied des Berner Grossen Rats, 1514 des Kleinen Rats, ab 1492 bis zu seinem Tod als Nachfolger Thüring Frickers Stadtschreiber von Bern, 1517 Vogt des Inselklosters. Niklaus Schaller vermittelte 1505 den Frieden zwischen Savoyen und dem Wallis sowie 1515 zwischen den Eidgenossen und dem französischen König Franz I. In den Wirren des Könizer Aufstands geriet Schaller in Verdacht, kaiserlich-päpstliche Pensionen angenommen zu haben. Obgleich hoch angesehen, musste er seine Unschuld vor Gericht beweisen.

Quellen und Literatur

  • Die Berner Chronik des Valerius Anshelm 2, 1886, 51, 277, 416, 425; 3, 1888, 158, 446, 466; 4, 1893, 159, 162, 233; 5, 1896, 141
  • Feller, Bern 1-2
Weblinks
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 1492 ✝︎ 24.11.1524

Zitiervorschlag

Annelies Hüssy: "Schaller, Niklaus", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.09.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/014763/2010-09-20/, konsultiert am 12.08.2022.