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HeinrichUtinger

um 1470 Zürich, 6.9.1536 Zürich, von Zürich. Sohn des Heinrich, Kürschners und Zunftmeisters. 1525 Anna Näf. 1496 Kaplan und ab 1507 Chorherr am Zürcher Grossmünster, 1499 Notar, 1502 bischöflicher Kommissar, 1522 Kustos des Grossmünsterstifts, 1523 Mitglied der Zensurbehörde, 1525 Schreiber am Ehegericht und Almosenpfleger. Heinrich Utinger sass 1518 im Wahlgremium, das Huldrych Zwingli als Leutpriester ans Grossmünster berief, und wurde später dessen Gefolgsmann. Als juristischer und verwaltungstechnischer Experte hatte er grossen Anteil an der Umsetzung der von Zwingli initiierten Reformen in Zürich.

Quellen und Literatur

  • StAZH
  • A. Corrodi-Sulzer, «Zur Biogr. des Chorherrn Heinrich Utinger», in Zwingliana 4, 1924, 245-249
  • P.-J. Schuler, Notare Südwestdeutschlands 1, 1987, 478 f.
  • HS I/2, 683
  • F.W. Bautz, Biogr.-Bibliograph. Kirchenlex. 17, 2000, 1444-1448
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ um 1470 ✝︎ 6.9.1536

Zitiervorschlag

Christian Moser: "Utinger, Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.07.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/014768/2011-07-19/, konsultiert am 16.06.2024.