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GiacomoBernasconi

14.3.1905 Ennenda, 6.8.1972 Bern, reformiert, von Genestrerio und Basel. Sohn des Giovanni, Arbeiters, und der Ursula geborene Jenny. 1953 Harriet Harling Lothrop. In Ennenda Primarschule und 1919-1920 Teppichweber, dann Kellner in Genf, Lausanne und Gstaad, ab 1925 in Speisewagen. Von 1919 an gewerkschaftlich organisiert, wurde er in Basel 1933 Adjunkt, 1934-1936 Sekretär des VHTL, 1937-1943 Sekretär des Basler Arbeiterbundes, in Bern 1943-1970 Sekretär und Redaktor beim SGB. 1938-1943 Basler SP-Grossrat. Giacomo Bernasconi vertrat die Gewerkschaften in zahlreichen Ämtern, zum Beispiel in der Eidgenössischen AHV/IV-Kommission, im Verwaltungsrat der Suva und des Allgemeinen Consumvereins Basel (ACV), als Präsident der Arbeiterbildungszentrale und des Internationalen Arbeiterhilfswerks. Im SGB war er vor allem für Sozialpolitik zuständig. Seine Stärke lag eher in der Kleinarbeit als in der Entwicklung einer eigenständigen gewerkschaftlichen Linie.

Quellen und Literatur

  • ASGB, Biogr. Datenslg.
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Zitiervorschlag

Bernard Degen: "Bernasconi, Giacomo", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.06.2004. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/014792/2004-06-11/, konsultiert am 14.04.2024.