de fr it

RudolfSarasin

23.2.1831 Basel, 16.1.1905 Basel, ref., von Basel. Sohn des Carl, Seidenbandfabrikanten, und der Salome geb. Heusler. Enkel des Jakob (->) und des Leonhard Heusler. Neffe des Andreas Heusler. 1) 1856 Emilie Stehlin, Tochter des Hans Georg Stehlin, 2) 1896 Anna Thiersch, Tochter des Heinrich Wilhelm Josias, Theologieprofessors. Ausbildung in der väterl. Fabrik, Aufenthalte in Frankreich und Grossbritannien, 1855 Einstieg in die Firma, deren Leitung ihm wegen der polit. Ämter seines Bruders Karl (->) immer mehr zufiel. So veranlasste S. u.a. die Gründung einer Filiale in Lörrach 1861 und die Übernahme einer Fabrik in Sissach im selben Jahr. 1882 teilten die Brüder das Geschäft auf; S. gründete die Firma Rudolf Sarasin & Cie. 1867-99 war er Mitglied des Gr. Rats. S. engagierte sich u.a. in der Gemeinnützigen Gesellschaft (1871 Präs.), 1878 als Mitgründer der Frauenarbeitsschule, 1894 bei der Gründung des evang. Arbeitervereins und 1896 bei der Errichtung des Basler Sanatoriums für Lungenkranke in Davos. 1892-98 gehörte er dem Kirchenrat der evang.-ref. Kirche an.

Quellen und Literatur

  • K. Koechlin, «Rudolf S. 1831-1905», in Basler Jb., 1907, 1-34
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 23.2.1831 ✝︎ 16.1.1905