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WilhelmVischer

24.2.1861 Basel, 26.1.1928 Basel, reformiert, von Basel. Sohn des Wilhelm (->). Bruder von Eberhard (->) und Andreas (->). Cousin des Hanns (->). 1889 Helene Iselin, Tochter des Heinrich, Arztes. Rechtsstudium in Basel, Göttingen und Pisa, 1886 Promotion in Basel. Aufenthalt in England. Ab 1888 Rechtsanwalt und Notar in einer Anwaltskanzlei, 1903-1916 Richter am Strafgericht und ab 1925 am Appellationsgericht, Präsident der Basler Notariatskammer. 1892-1928 Mitglied des Grossen Rats (Präsident 1898-1899) der Stadt Basel, einige Jahre auch Präsident der Schweizerischen Liberalen Partei. Sozialpolitisch interessiert, engagierte sich Wilhelm Vischer unter anderem ab 1894 im evangelischen Arbeiterverein. Er verfasste die Werke "Basel in der Zeit der Restauration" (2 Teile, 1905-1906) sowie "Die Basler Universität seit ihrer Gründung" (1911) und ab 1903 präsidierte er jahrelang die Kommission des Historischen Museums. 1905 wirkte er als Verwaltungsrat der Basellandschaftlichen Hypothekenbank, ab 1913 als deren Präsident. 1926-1928 war er Präsident des Gesellschaftsrats der Schweizerischen Geschichtforschenden Gesellschaft.

Quellen und Literatur

  • StABS, Nachlass
  • E. Vischer, «Wilhelm Vischer», in Basler Jb., 1929, 1-12
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 24.2.1861 ✝︎ 26.1.1928

Zitiervorschlag

Hermann Wichers: "Vischer, Wilhelm", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 31.07.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/014819/2013-07-31/, konsultiert am 05.03.2024.