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FritzWieser

13.2.1890 Hirzel, 31.12.1952 Basel, reformiert, dann konfessionslos, von Basel und Neunkirch. Sohn des Gottlieb, Pfarrers, und der Lydia geborene Vögelin. Bruder des Gottlob (->). 1) 1920 Rosa Bütschi, 2) 1944 Johanna Cresenza Seglias. Schulen in Hirzel, Zürich und Basel, 1909 Matura. Studium der Mathematik, Physik, Chemie und Philosophie in Basel, Berlin, Göttingen und Marburg. 1911 Mittellehrerexamen, 1917 Promotion in Basel. 1919-1930 Grossrat (1928-1929 Präsident). 1921 trat Wieser mit der Mehrheit der SP Basel zur KP über, war dort unter anderem 1927-1929 schweizerischer Parteipräsident und wurde 1928 ins Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale gewählt. Er verlor ab 1929 alle Parteiämter und trat 1931 aus der KP aus. 1917-1930 Redaktor des "Basler Vorwärts", dann freier Journalist, im Zweiten Weltkrieg hauptamtlich mit dem genossenschaftlichen Wohnungsbau beschäftigt. 1937-1952 Zentralpräsident des Schweizerischen Mieterverbands.

Quellen und Literatur

  • M. Bolliger, Die Basler Arbeiterbewegung im Zeitalter des Ersten Weltkrieges und der Spaltung der Sozialdemokrat. Partei, 1970
  • P. Stettler, Die Kommunist. Partei der Schweiz, 1921-1931, 1980
  • B. Studer, Un parti sous influence, 1994
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 13.2.1890 ✝︎ 31.12.1952

Zitiervorschlag

Bernard Degen: "Wieser, Fritz", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.11.2015. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/014821/2015-11-17/, konsultiert am 30.05.2024.