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AlfredEscher

23.3.1906 Zürich, 14.2.1980 Zollikon, reformiert, von Zürich. Sohn des Carl, Präsidenten des Kantonsgerichts, und der Carola geborene Prince. 1949 Mary Martlew Greenhalgh, Schauspielerin, Engländerin. Studium der Rechte in Zürich, Kiel, Berlin und Den Haag (1929 Doktorat in Zürich). Jurist in einer Versicherungsgesellschaft. Ab 1931 Diplomat in London, Bangkok, Warschau, Berlin, Ankara, Bagdad, Athen. 1948-1950 IKRK-Kommissar für Flüchtlingshilfe in Palästina. 1951-1954 Schweizer Minister in Teheran, 1953 in Kabul akkreditiert. 1954-1955 Chef der Schweizer Delegation bei der neutralen Kommission zur Überwachung des Waffenstillstands in Korea. Ab 1955 Schweizer Minister bzw. ab 1957 Botschafter in Rom, ab 1959 in Bonn und ab 1964 in Wien, wo Alfred Escher auch permanenter Vertreter bei der Internationalen Atomenergieagentur war. Bei seiner Pensionierung im Jahr 1972 vertraute ihm der UNO-Generalsekretär eine Mission in Namibia an, die allerdings an der Opposition einiger afrikanischer Staaten scheiterte.

Quellen und Literatur

  • EDA, Dok.
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Variante(n)
Alfred Escher vom Glas
Lebensdaten ∗︎ 23.3.1906 ✝︎ 14.2.1980

Zitiervorschlag

Marc Perrenoud: "Escher, Alfred", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.08.2009, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/014842/2009-08-19/, konsultiert am 27.09.2022.