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GeorgesWagnière

19.8.1862 Florenz, 20.4.1948 Genf, reformiert, von Fey, Rueyres und ab 1917 von Genf, 1927 Ehrenbürger von Grächen. Sohn des Fréderic, Bankiers und Mitglieds des Verwaltungsrats der Banca d'Italia, und der Fanny geborene Monnerat. Gabrielle Curchod, Tochter des Louis Curchod. Schulen in Florenz und Lausanne, Studium der Rechte in Lausanne, Leipzig und Pisa, Promotion. Nach sieben Jahren Wirken in Florenz und später in Rom ab 1894 Übersetzer im Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement, 1896-1902 Vizekanzler des Bunds. Ab 1902 Auslandredaktor, ab 1908 Chefredaktor, 1910-1918 Herausgeber des "Journal de Genève". Präsident des Vereins der Schweizer Presse. 1918-1936 Gesandter der Schweiz in Rom. Georges Wagnière hatte sich mit den Schwierigkeiten am Ende des Ersten Weltkriegs und den Folgen des Faschismus auseinanderzusetzen. Er führte vor allem die Verhandlungen zum Abschluss des italienisch-schweizerischen Handelsvertrags von 1923 sowie zu verschiedenen Wirtschaftsabkommen. Ab 1936 Mitglied des IKRK. Zofinger.

Quellen und Literatur

  • EDA, Dok.
  • Journal de Genève, 23.2.1918; 15.4.1927; 19.8.1947; 21.4.1948
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Zitiervorschlag

Marc Perrenoud: "Wagnière, Georges", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 06.05.2013, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/014906/2013-05-06/, konsultiert am 21.04.2024.