de fr it

HansZurlinden

22.5.1892 Attiswil, 8.6.1972 Solothurn, ref., von Attiswil. Sohn des Johannes, Bauern, und der Verena Elise geb. Hubler. Ledig. Gymnasium Solothurn, Stud. der Theologie, 1916 Staatsexamen in Bern. Auslandsemester in Berlin, danach Pfarrer in Lengnau (BE). 1923 Eintritt in den diplomat. Dienst, bis 1930 der Gesandtschaft in Berlin zugeteilt, daneben Rechtsstud. in Berlin und Breslau, 1930 Dr. iur. in Breslau. 1930-34 Legationssekr. und Geschäftsträger in Bukarest, 1934-38 Legationssekr. in Paris, 1938-40 Chef der Abt. Völkerbund und der Rotkreuzsektion, 1941 Abteilungsleiter für fremde Interessen des Eidg. Polit. Departements, 1942-44 Generalkonsul in München, 1945-46 Chef der dt. Interessenvertretung in der Schweiz, 1946-48 Minister und Gesandter in Oslo, 1948-50 Gesandter in Moskau. 1950 Austritt aus dem diplomat. Dienst aus gesundheitl. Gründen, danach Wiederaufnahme seiner z.T. autobiografisch gefärbten literar. Tätigkeit.

Quellen und Literatur

  • Letzte Ernte, 1968
  • ZBSO, Nachlass
  • K. Stettler, «Minister Hans Z. 1892-1972», in Jb. des Oberaargaus 32, 1989, 21-38 (mit Werkverz.)
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 22.5.1892 ✝︎ 8.6.1972

Zitiervorschlag

Lüdi, Heidi: "Zurlinden, Hans", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.11.2015. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/014911/2015-11-17/, konsultiert am 25.10.2020.