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Wilhelm I. vonRaron

um 1351 Raron (?), 1402 Sitten (?), von Raron. Sohn des Peter (->) und der Alesia Albi. Bruder des Witschard (->). 1367 Domherr von Sitten, ab 1381 Inhaber des Pfarrbenefiziums von Visp, 1391-1402 Bf. von Sitten (bis 1393 mit Residenz in Leuk) und Gf. von Wallis. Die Abwendung seiner Fam. von Avignon und ihr Übertritt zur röm. Obödienz ebnete seinen Weg an die Spitze der Grafschaft Wallis. R. beendete den Krieg mit Savoyen (1384-92), woraufhin sich der von Avignon eingesetzte Bf. Humbert de Billens nicht halten konnte. So verhalf R., auch der Gute genannt, 1393-94 der röm. Obödienz im Wallis zum Durchbruch. Unter seiner Regierung verbesserten sich die Beziehungen zu Savoyen wesentlich.

Quellen und Literatur

  • B. Truffer, «Die Bf. von Sitten z.Z. des grossen abendländ. Schismas (1378-1417)», in Vallesia 33, 1978, 160-166
  • HS I/5, 198-200
  • Gatz, Bischöfe 1198, 738
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