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HansMörikofer

vor 1501, nach 1538, von Frauenfeld. Verheiratet. 1528 und 1530 war Hans Mörikofer regierender Schultheiss von Frauenfeld. Er bekannte sich früh zur Reformation. Nach der Stadtbesetzung im Juni 1529 ernannte ihn Zürich zum thurgauischen Landammann. In diesem Amt lud er zur ersten thurgauischen Synode vom Dezember 1529 nach Frauenfeld ein. 1529-1531 gehörte er dem kurzlebigen thurgauischen Landrat an. Mörikofer geriet 1531 im Zweiten Kappelerkrieg als Leutnant im Gefecht am Gubel in Gefangenschaft. Luzern bestrafte ihn mit dem Amtsfähigkeitsentzug und einer Geldbusse.

Quellen und Literatur

  • EA 4 I B; 4 I C
  • A.L. Knittel, Die Reformation im Thurgau, 1929
Weblinks
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ vor 1501 ✝︎ nach 1538

Zitiervorschlag

Erich Trösch: "Mörikofer, Hans", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.04.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/015187/2007-04-16/, konsultiert am 23.05.2022.