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Dusch

Weiler in der ehemaligen Gemeinde Paspels GR, seit 2015 Teil der Gemeinde Domleschg. 1141 ad Ussce. 1803 41 Einwohner; 2000 24. Anfang des 13. Jahrhunderts sind ein Gut der Freiherren von Vaz und ein Hof des Klosters Churwalden erwähnt, 1512 ein Hof des Klosters Cazis. Die Kapelle St. Maria Magdalena, 1508 Eigen des Klosters Churwalden, wurde nach dem Übertritt von Dusch zur Reformation Ende des 16. Jahrhunderts nicht mehr benutzt und ging 1766 an das katholische Paspels. Der Ausserdomleschger Teilbrief von 1596 führt Dusch als eine der sieben Nachbarschaften auf. 1648 vereinigte sich Dusch mit Paspels. 1921-1927 wurde die Fahrstrasse Paspels-Dusch-Trans erbaut.

Quellen und Literatur

  • W. Schubert, «Stud. zur Gesch. des Klosters Cazis», in BM, 1960, 198-225
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Zitiervorschlag

Jürg Simonett: "Dusch", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.12.2016. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/015276/2016-12-05/, konsultiert am 06.10.2022.