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Jean HenriAndrié

26.1.1729 Valangin, 15.3.1788 Berlin, reformiert, von Valangin. Sohn des Jean-Jacques, Schreibers von Valangin, und der Marguerite Rossel. Marie-Hélène Blom, Holländerin. Hauslehrer Friedrich Heinrichs von Preussen, des Neffen König Friedrichs II. Nach dem Tod des jungen Prinzen kehrte Jean Henri Andrié 1765 in seine Heimat zurück, erhielt Gorgier zu Lehen und wurde Neuenburger Staatsrat. 1787 rief ihn der neue preussische König Friedrich Wilhelm II. als Kammerherrn nach Berlin. 1788 erhielt Andrié den Titel eines Vizegrafen von Gorgier. Er verfasste zahlreiche geografische Artikel, insbesondere für die "Encyclopédie" von Yverdon (in der Pariser Ausgabe fehlen Andriés Artikel allerdings) und für das "Geographisch-statistische Handlexikon der Schweiz" von Markus Lutz.

Quellen und Literatur

  • AEN, biogr. Dossier
  • F.-A.-M. Jeanneret, J.-H. Bonhôte, Biogr. neuchâteloise 1, 1863, 11-14
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Zitiervorschlag

Myriam Perriard-Volorio: "Andrié, Jean Henri", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.07.2001, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/015624/2001-07-24/, konsultiert am 23.02.2024.