de fr it

Emer deMontmollin

1664 Valangin, 24.1.1714 bei Minden (Westfalen), ref., von Neuenburg, ab 1707 von Valangin. Sohn des Jean (->). 1) 1689 Suzanne-Marie Marval, Tochter des Félix, Hauptmanns der franz. Schweizergarde, 2) 1693 Elisabeth-Marguerite Barbauld, Tochter des Etienne, Edelknechts, Herrn von Florimond (Freigrafschaft Burgund). 1683-94 Steuereinnehmer von Valangin, 1694 Mitglied des Rats der Vierzig der Stadt Neuenburg, 1700 Mitglied des Rats der Vierundzwanzig. Ab 1699 in der städt. Exekutive (Quatre-Ministraux), 1699 Schlüsselherr, 1702 maître bourgeois, 1706 Bannerherr, ab 1709 Staatsrat und Staatsschreiber. M. setzte sich 1707 stark für den preuss. König als Nachfolger von Marie de Nemours an der Spitze des Fürstentums Neuenburg ein. Er wurde mit versch. diplomat. Missionen betraut, u.a. nahm er 1707 an der Tagsatzung von Langenthal und 1708 an derjenigen von Aarau sowie 1712 an der Friedenskonferenz in Utrecht teil. Zudem weilte er als geheimer Gesandter in Berlin.

Quellen und Literatur

  • AEN, Fonds M.
  • Quellet-Soguel, Notices, AEN
  • R. de Montmollin, «Emer de M., ou, le fougeux chancelier (1664-1714)», in MN, 1954, 168-173
  • L. Montandon, «Emer de M. et l'indigénat helvétique», in MN, 1955, 16-21
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF