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Ernst vonMetternich

5.11.1657, Ende 1727 Regensburg. Aus einem Zweig der M., der zum Protestantismus konvertiert hatte und in den Dienst der Hohenzollern getreten war. 1696 Reichsgraf. 1702 wurde M. vom preuss. Kg. Friedrich I. zum ausserordentl. Gesandten in der Eidgenossenschaft ernannt, kam aber erst 1706 in die Schweiz. Nach dem Tod der letzten Fürstin von Neuenburg aus dem Haus d'Orléans-Longueville, Marie de Nemours, am 16.6.1707 vertrat M. als Botschafter und mit allen Vollmachten ausgestatteter Minister vor dem Gericht der Drei Stände im Fürstentum die Ansprüche des preuss. Königs. Dieser wurde am 3.11.1707 zum neuen Fürsten von Neuenburg erklärt. M. blieb bis im Juni 1709 De-facto-Gouverneur und Präs. des Staatsrats in Neuenburg.

Quellen und Literatur

  • A. Piaget, «Ernest de M.», in MN, 1933, 3-5
  • S. Stelling-Michaud, «Quelques aspects nouveaux de 1707», in MN, 1935, 20-28, 104-110, 141-151, 195-200
  • Hist.NE 2, 67 f.
  • A. Bachmann, Die preuss. Sukzession in Neuchâtel, 1993
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