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ErnstHafter

9.12.1876 Zürich, 17.3.1949 Kilchberg (ZH), ref., von Zürich und Weinfelden. Sohn des Adam (->) und der Johanna geb. Spörri. Halbbruder des Eugen (->). 1) 1903 Magdalene Henriette Springer, Tochter des Ferdinand, Verlegers in Berlin, 2) 1938 Emilie Bodmer, von Zürich. 1895-99 Rechtsstud. in Zürich, Berlin, Strassburg und Bern. 1901-02 Ausarbeitung der Habilitationsschrift bei Franz von Liszt, dem Begründer der soziolog. Strafrechtsschule, in Berlin. An der Univ. Zürich ab 1903 PD, 1905-42 Prof. für Strafrecht, Straf- und Zivilprozessrecht. Beteiligung an den Gesetzgebungsarbeiten zum Schweiz. Strafgesetzbuch von 1937, Vorentwurf zum Militärstrafgesetzbuch von 1927. Richter und Präs. am Zürcher Kassationsgericht 1908-46 sowie am eidg. Militärkassationsgericht 1925-46. Verfasser eines bedeutenden dreibändigen Lehrbuchs des Strafrechts (1926-46) und einer Vielzahl von strafrechtswissenschaftl. Aufsätzen.

Quellen und Literatur

  • UZH Archiv, Nachlass
  • C. Nägeli, Ernst Hafter, Leben und Werk, 1988
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Kurzinformationen
Variante(n)
Ernst Haffter
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 9.12.1876 ✝︎ 17.3.1949

Zitiervorschlag

Nägeli, Caterina: "Hafter, Ernst", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.08.2006. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/015807/2006-08-28/, konsultiert am 26.10.2020.