de fr it

Johann FriedrichWettstein

12.3.1689 Liestal, 21.7.1753 Basel, reformiert, von Basel. Sohn des Johann Rudolf (->). 1712 Salome Spörlin, Tochter des Sebastian, Kleinbasler Gerichtsbeisitzers und Ratsherrn. Schule in Basel, 1702-1709 Studium an der Universität Basel, 1709 Dr. iur. Reise nach Berlin. Beisitzer am Stadtgericht, 1713 Sechser der Zunft zum Bären (Hausgenossen) und Grossrat. 1714 Wahl zum Schultheissen am Stadtgericht von Grossbasel, dem höchsten richterlichen Amt in Basel, Antritt erst 1716 nach Reisen nach Frankreich, England und in die Niederlanden, bis 1740 in dieser Funktion, 1721-1734 Stadtkonsulent (Stadtadvokat). Johann Friedrich Wettstein war der Hauptverfasser der Basler Stadtgerichtsordnung von 1719, die erst mit dem Inkrafttreten des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs 1907 aufgehoben wurde, jedoch bereits vorher weitgehend durch Spezialgesetzgebung ersetzt worden war.

Quellen und Literatur

  • B. Christ, Die Basler Stadtgerichtsordnung von 1719 als Abschluss der Rezeption in Basel, 1969, 34-45
  • Matrikel Basel 4, 336
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 12.3.1689 ✝︎ 21.7.1753

Zitiervorschlag

Theodor Bühler: "Wettstein, Johann Friedrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.10.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/015833/2012-10-26/, konsultiert am 22.05.2024.