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Jean AiméGaudy

11.10.1773 Genf, 8.11.1850 Onex, ref., von Genf. Sohn des Jean Jacques und der Jeanne-Etiennette (Antoinette) Guédon. 1796 Jeanne Louise Le Fort. Neben seinem kaufmänn. Beruf widmete sich G., der auch G.-Le Fort genannt wurde, mit Erfolg der Literatur und dem Zeichnen. Er war Chansonnier (Kabarettsänger) im Caveau genevois, Mitarbeiter des "Almanach genevois" und veröffentlichte neben hist. Stücken und poet. Werken ("Les Fleurs de l'arrière-saison" 1840) die "Fables et Contes" (1831) und die "Apologues" (1844), mit denen er sich in die Tradition der von ihm bewunderten klass. Fabeldichter stellte. Sein Interesse für Genfer Bräuche und Kultur bildet den Leitfaden seiner "Esquisses genevoises" (1829), einer Folge von Gedichten über Szenen des lokalen Lebens, und seines "Glossaire genevois" (1820, 21827). 1826 gründete er zusammen mit Jean-François Chaponnière das "Journal de Genève".

Quellen und Literatur

  • Galerie suisse 3, 1880, 335 f.
  • V. Rossel, Histoire littéraire de la Suisse romande des origines à nos jours 2, 1891, 456 f. (21903, Neudr. 1990)
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Lebensdaten ∗︎ 11.10.1773 ✝︎ 8.11.1850