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VictorCherbuliez

Porträt von Victor Cherbuliez. Anonyme Bleistiftzeichnung, 23,5 x 19 cm, wohl um 1880 (Bibliothèque de Genève, Icon M 1947-107).
Porträt von Victor Cherbuliez. Anonyme Bleistiftzeichnung, 23,5 x 19 cm, wohl um 1880 (Bibliothèque de Genève, Icon M 1947-107).

19.7.1829 Genf, 2.7.1899 Combs-la-Ville (Ile-de-France), reformiert, von Genf, ab 1879 französischer Staatsangehöriger. Sohn des André Cherbuliez, Professors für klassische Sprachen an der Genfer Akademie, und der Marie geborene Bourrit. Neffe von Antoine-Elisée und Joël Cherbuliez sowie von Marie Tourte-Cherbuliez. Cousin des Abraham Louis Tourte1856 Charlotte Rochaix, Dienstmädchen im Hause seiner Eltern. 1847-1852 Studium der Mathematik in Genf, der Philosophie und Philologie in Paris, Bonn und Berlin. Nach seiner Rückkehr nach Genf war Victor Cherbuliez als Lehrer und im Journalismus tätig. Ende der 1850er Jahre begann seine literarische Karriere mit den nach einer Orientreise (1858-1859) verfassten Causeries athéniennes, publiziert in der Revue des Deux-Mondes, deren ständiger Mitarbeiter er daraufhin wurde. Dort veröffentlichte er unter anderem auch seine erfolgreichen Romane Le Comte Kostia (1863) und Paula Méré (1864). 1875 liess sich Cherbuliez in Paris nieder. 1870 wurde er zum Ritter, 1892 zum Offizier der Ehrenlegion ernannt und 1882 in die Académie française aufgenommen.

Quellen und Literatur

  • Roulin, Suzanne: Bibliographie de Victor Cherbuliez, 1929.
  • Hanhart, Walter: Victor Cherbuliez 1829-1899 und die Bewegung, 1941.
  • Stelling-Michaud, Suzanne; Stelling-Michaud, Sven (Hg.): Le Livre du Recteur de l'Académie de Genève (1559-1878), Bd. 2, 1966, S. 493-494.
Weblinks
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 19.7.1829 ✝︎ 2.7.1899

Zitiervorschlag

Maggetti, Daniel: "Cherbuliez, Victor", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 08.04.2020, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/015936/2020-04-08/, konsultiert am 25.06.2021.