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LouisDuchosal

Porträt, um 1890. Anonyme Fotografie (Bibliothèque de Genève, Archives A. & G. Zimmermann).
Porträt, um 1890. Anonyme Fotografie (Bibliothèque de Genève, Archives A. & G. Zimmermann).

13.4.1862 Genf, 28.2.1901 Les Eaux-Vives (heute Gem. Genf), kath., ursprünglich aus Hochsavoyen, 1885 in Genf eingebürgert. Sohn des Jean-Claude, Maurers, und der Séraphine geb. Grillet. Ledig. D. war von Jugend an gelähmt, dennoch entfaltete er eine intensive Tätigkeit als Journalist und Mitglied literar. Zirkel sowie als Mitarbeiter von Westschweizer Zeitschriften der 1880er und 1890er Jahre. Als Autodidakt wurde er Bibliothekar des Institut national genevois und gehörte zu den Gründern der "Revue de Genève" (1885-86). D. genoss einen beneidenswerten Ruf als Dichter; sein Werk umfasst im Wesentlichen Sammlungen von Gedichten, die einen Hang zum Symbolismus aufweisen: "Le Livre de Thulé" (1891), "Le Rameau d'or" (1894), "Derniers vers" (1905) und "Posthuma" (1910).

Quellen und Literatur

  • J. Violette, «Notes sur la vie de Louis D.», in Posthuma, 1910, 5-29
  • Francillon, Littérature 2, 211
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Lebensdaten ∗︎ 13.4.1862 ✝︎ 28.2.1901