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JosephHornung

Les adieux de Calvin. Öl auf Leinwand von Joseph Hornung, 1829 (Musée international de la Réforme, Genf; Fotografie Christophe Blatt).
Les adieux de Calvin. Öl auf Leinwand von Joseph Hornung, 1829 (Musée international de la Réforme, Genf; Fotografie Christophe Blatt). […]

25.1.1792 Genf, 4.2.1870 Genf, reformiert, von Genf. Sohn des Jean-Simon Hornung und der Marie-Madeleine Romieux. Jeannette Mazel. Lehre und Tätigkeit als Graveur von Uhrengehäusen; autodidaktische Ausbildung zum Kunstmaler (Malerei). Hornung schuf Genre- und Historienbilder, die sich durch seine Vorliebe für savoyische und reformationsgeschichtliche Themen auszeichnen (z.B. Les adieux de Calvin 1829). Er fertigte auch Porträts an, unter anderem von Guillaume-Henri Dufour, Alexandre Vinet und Jean Humbert, sowie Landschaftsbilder und Zeichnungen. Ab 1826 stellte er erfolgreich an den Pariser Salons aus. 1834 bereiste er Italien, 1838 Holland sowie 1840 und 1859 England. Hornung wurde mit den holländischen Meistern (Rembrandt) verglichen, seine Werke wurden aber wegen der mangelnden perspektivischen Darstellung kritisiert. Hornung war ab 1836 Mitglied der kantonalen Genfer Legislative (Repräsentierender Rat bzw. ab 1842 Grossrat).

Quellen und Literatur

  • Hornung, Joseph: Gros et menu propos, 1865-1867.
  • Junod, Philippe: «Hornung, Joseph», in: Biografisches Lexikon der Schweizer Kunst, Bd. 1, 1998, S. 505-506.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 25.1.1792 ✝︎ 4.2.1870

Zitiervorschlag

Andrea Weibel: "Hornung, Joseph", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.10.2022. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/015945/2022-10-11/, konsultiert am 06.02.2023.