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VictorTissot

14.8.1844 Freiburg, 6.7.1917 Villebon-sur-Yvette (bei Paris), kath., von Cottens (FR). Sohn des Joseph, Notars und Richters, und der Marie Madeleine geb. Dutoit. 1) Juliette Schmidt, 2) Germaine Lauré. Stud. der Rechte in Freiburg i.B., Tübingen und Wien. 1868 Mitarbeiter der "Gazette de Lausanne", 1870 Chefredaktor. 1874 liess T. sich in Paris nieder, wo sich ihm eine glänzende publizist. Karriere eröffnete. Seinen Erfolg verdankte er sowohl seinen Reiseberichten wie "Voyage au pays de milliards" (1875, zahlreiche Neuaufl., dt. 1875) oder "La Suisse inconnue" (1888) als auch den von ihm lancierten Zeitschriften (z.B. den "Almanach Hachette") und seiner journalist. Tätigkeit. So leitete er Anfang der 1890er Jahre die Literaturbeilage des "Figaro". Ab 1880 hielt er sich wiederholt längere Zeit im Greyerzerland auf. Der Gem. Bulle vermachte T. sein Vermögen mit der Auflage, das Musée gruérien und die Bibliothèque publique zu schaffen (beide 1923 eröffnet).

Quellen und Literatur

  • R. Bohuss, Victor T., 1935
  • A. Bosson, «Victor T., auteur à succès dans le Paris de la Belle Epoque», in Cahiers du Musée gruérien 7, 2009, 31-48
  • S. Rossier, «Victor T. (1845-1917)», in Cahiers du Musée gruérien 7, 2009, 49-54
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Lebensdaten ∗︎ 14.8.1844 ✝︎ 6.7.1917