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VictorTissot

Buchdeckel des Werks "La Suisse inconnue", mit Illustrationen von Frédéric de Haenen, 1889 in Paris veröffentlicht (Privatsammlung; Fotografie A. & G. Zimmermann, Genf).
Buchdeckel des Werks "La Suisse inconnue", mit Illustrationen von Frédéric de Haenen, 1889 in Paris veröffentlicht (Privatsammlung; Fotografie A. & G. Zimmermann, Genf).

14.8.1844 Freiburg, 6.7.1917 Villebon-sur-Yvette (bei Paris), katholisch, von Cottens (FR). Sohn des Joseph, Notars und Richters, und der Marie Madeleine geborene Dutoit. 1) Juliette Schmidt, 2) Germaine Lauré. Studium der Rechte in Freiburg im Breisgau, Tübingen und Wien. 1868 Mitarbeiter der "Gazette de Lausanne", 1870 Chefredaktor. 1874 liess Victor Tissot sich in Paris nieder, wo sich ihm eine glänzende publizistische Karriere eröffnete. Seinen Erfolg verdankte er sowohl seinen Reiseberichten wie "Voyage au pays de milliards" (1875, zahlreiche Neuauflagen, deutsch 1875) oder "La Suisse inconnue" (1888) als auch den von ihm lancierten Zeitschriften (z.B. den "Almanach Hachette") und seiner journalistischen Tätigkeit. So leitete er Anfang der 1890er Jahre die Literaturbeilage des "Figaro". Ab 1880 hielt er sich wiederholt längere Zeit im Greyerzerland auf. Der Gemeinde Bulle vermachte Tissot sein Vermögen mit der Auflage, das Musée gruérien und die Bibliothèque publique zu schaffen (beide 1923 eröffnet).

Quellen und Literatur

  • R. Bohuss, Victor Tissot, 1935
  • A. Bosson, «Victor Tissot, auteur à succès dans le Paris de la Belle Epoque», in Cahiers du Musée gruérien 7, 2009, 31-48
  • S. Rossier, «Victor Tissot (1845-1917)», in Cahiers du Musée gruérien 7, 2009, 49-54
Weblinks
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 14.8.1844 ✝︎ 6.7.1917

Zitiervorschlag

Daniel Maggetti: "Tissot, Victor", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.01.2012, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/016011/2012-01-26/, konsultiert am 05.03.2024.