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JacquesChessex

1.3.1934 Payerne,9.10.2009 Yverdon-les-Bains, ref., von Montreux. Sohn des Pierre, Direktors eines Progymnasiums, und der Lucienne geb. Vallotton, von Vallorbe. Dreimal verheiratet. Schulen in Payerne, Lausanne und Freiburg. Stud. der Geisteswissenschaften in Lausanne. Französischlehrer am Gymnase de la Cité in Lausanne. C. hat die Zeitschriften "Pays du Lac" (1953) und "Ecriture" (1964) begründet und den Nicole-Preis für Literatur (1967) geschaffen. Zu Beginn seines literar. Schaffens stehen Gedichtsammlungen ("Le Jour proche" 1954), ab den 1960er Jahren schrieb er auch Erzählungen ("Reste avec nous" 1967) und Romane. Für den Roman "L'Ogre" (1973) erhielt C. als erster Autor nicht franz. Nationalität den Prix Goncourt. Ab 1964 verfasste er in der Zeitschrift "Nouvelle Revue française" eine Chronik des Romans. Neben seinen in "Les Saintes Ecritures" (1972) zusammengefassten Studien über Westschweizer Autoren hat er auch Charles-Albert Cingria (1967), Guy de Maupassant (1981) und Gustave Flaubert (1991) Essays gewidmet. Sein ironisches, episches und zartfühlendes "Portrait des Vaudois" (1969) hat ihn auch in der Deutschschweiz bekannt gemacht.

Quellen und Literatur

  • Poésie, 3 Bde., 1997
  • BCUL, Fonds
  • J. Garcin, Entretiens avec Jacques C., 1979
  • J. Garcin, G. Salem, Jacques C., 1985
  • Plans-fixes, [Video], 1988
  • Jacques C., l'itinéraire, Ausstellungskat. Lausanne, 1994, (mit Werkverz.)
  • A.M. Jaton, Jacques C., 2001
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Lebensdaten ∗︎ 1.3.1934 ✝︎ 9.10.2009