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HenriDebluë

3.9.1924 Montreux, 13.10.1988 Montreux, ref., von Founex. Sohn des Jules-Emile, Mechanikers und Garagisten, und der Louise geb. Bigler. Lilo Ihssen, Tochter des Erich, Direktors der Thomson Werke in Hamburg. 1945-50 geisteswissenschaftl. Studium in Lausanne, 1965 Doktorat. 1959-77 Lehrer am Progymnasium Montreux und 1977-86 am Gymnasium in Burier (Cessev). Als Leiter der Zeitschrift "Rencontre" 1950-53 arbeitete er v.a. mit Michel Dentan, Yves Velan und Georges Haldas zusammen. Ausserdem war er Mitarbeiter bei "Pays du Lac" (1955), "Domaine suisse" (1956), "Ecriture" (1981, 1984) und "Repères" (1984). Für den Dramatiker D. war das Theater eine volksnahe Kunst. Entsprechend wählte er für seine Stücke oft histor. Inhalte, formal bevorzugte er das satirische oder komische ("Le Procès de la truie" 1962, "Alter Ego" 1967) sowie das tragische ("La Passion de Job" 1979) Theater. Als Vertreter jener Generation, die während des 2. Weltkriegs zwanzig Jahre alt war, schrieb er realist. Romane ("Et Saint-Gingolph brûlait" 1977), 1988 den testamentar. Roman "Les Cerises noires". Er war 1977 Autor des Textbuchs der Fête des vignerons von Vevey, Übersetzer von Aristophanes und Jeremias Gotthelf und Verfasser von Essais über Maler wie Jacques Berger und Steven-Paul Robert.

Quellen und Literatur

  • B. Galland, A la recherche d'Henri D., 1988
  • N. Saute, Henri D., chantre de la Fête des Vignerons 1977, 1993
  • Francillon, Littérature 3, 222-225
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Lebensdaten ∗︎ 3.9.1924 ✝︎ 13.10.1988