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LouisDumur

5.1.1863 Chougny (Gem. Vandœuvres), 18.3.1933 Neuilly-sur-Seine (Paris), ref., von Grandvaux. Sohn des Charles Henri Gustave, Landwirts, und der Andrienne Amélie geb. Berguer. Stud. der Geisteswissenschaften in Genf und Paris. 1884 brach D. das Stud. ab, um sich ganz der Literatur zu widmen. 1887-91 war er Privatlehrer in Russland, dann kehrte er nach Paris zurück. Während er mit seinen Gedichten und Theaterstücken wenig Erfolg hatte, machte er sich mit seinen Romanen (z.B. "Un coco de génie" 1902) einen Namen. Als Redaktionssekretär des "Mercure de France", den er 1889 mitbegründet hatte, spielte er in der Literaturszene eine wichtige Rolle. Er brachte eine Reihe von Romanen hervor (z.B. "Les Trois Demoiselles du père Maire" 1909). Die nach dem 1. Weltkrieg entstandenen Werke zeugen von einer gewissen Sympathie mit dem franz. Ultranationalismus ("Nach Paris!" 1919). In "Les Deux Suisse" (1917) ging D. mit der schweiz. Neutralität hart ins Gericht. In seinen letzten Romanen wandte er sich gegen den Bolschewismus.

Quellen und Literatur

  • A. Berchtold, La Suisse romande au cap du XXe siècle, 21966, 450-460
  • Histoire de la littérature en Suisse romande 2, 1997, 382-384
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Lebensdaten ∗︎ 5.1.1863 ✝︎ 18.3.1933