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Jakobsbad

Kapuzinerinnenkloster Leiden Christi des Terziarinnenordens des heiligen Franziskus, Bezirk Gonten AI. Bis 1866 Bistum Chur, seither Bistum St. Gallen. Patrozinium: Schmerzensmutter Maria.

Rosa Bättig aus Ettiswil, Novizin des Klosters Wonnenstein, gründete 1851 auf der Liegenschaft Sägenweidli ein Kloster. Nach dem Rücktritt der Gründerin übernahm Wonnenstein 1856 die geistliche Leitung. 1918 wurde Jakobsbad von Wonnenstein getrennt. Es untersteht dem Visitationsrecht des Bischofs von St. Gallen. Der Konvent umfasste 1918 33 Mitglieder, 1930 46, 1994 15, 2001 13 und 2006 11. Zwei Ferienheime wurden 1928-1968 betrieben. Seit 1916 stellen die Schwestern Kräuterheilmittel her. Sie gürten sich mit dem roten Strick in Verehrung des Kostbaren Blutes Christi.

Quellen und Literatur

  • HS V/2, 1011-1016
  • Kdm AI, 1984, 431-436
Weblinks
Normdateien
GND

Zitiervorschlag

Christian Schweizer: "Jakobsbad", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.01.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/016119/2008-01-29/, konsultiert am 06.12.2022.