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Jean-PaulPellaton

10.8.1920 Pruntrut, 26.4.2000 Delsberg, reformiert, von Travers. Sohn des Charles Pellaton, Beamten des Betreibungs- und Konkursamts, und der Lucie geborene Pheulpin. Jeanne Boinay. Philologisches Studium in Bern, Genf und Neuenburg, 1953 Lizenziat. 1946-1953 Französischlehrer in Pruntrut, 1953-1957 in Biel, 1957-1974 in Delsberg, 1974-1985 Lektor an der Universität Bern. Übersetzer aus dem Deutschen und Literaturkritiker. Jean-Paul Pellaton verfasste Werke verschiedener literarischer Gattungen (Jugendliteratur, Kurzgeschichten, Romane, Hörspiele, Gedichte, Essays), darunter Septembre mouillé (1990), Les passeurs de l'aube (1992), Le mège (1993) oder Georges au vélo (1994). Seine nüchternen und unspektakulären Kurzgeschichten (Poissons d'or 1984, Un habit chasse l'autre 1996) brachten sein Talent am besten zur Geltung. Pellaton erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1969 den Paul-Budry-Preis für Vitraux du Jura, 1984 den Literaturpreis des Kantons Jura sowie zweimal den Schillerpreis, so 1985 für Poissons d'or und 1994 für sein Gesamtwerk.

Quellen und Literatur

  • Walzer, Pierre-Olivier: Lexikon der Schweizer Literaturen, 1991.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 10.8.1920 ✝︎ 26.4.2000

Zitiervorschlag

Antonietti, Pascal: "Pellaton, Jean-Paul", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.06.2020, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/016152/2020-06-09/, konsultiert am 04.03.2021.