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Louis d'Allinges

1453 erstmals erwähnt, 1492. Sohn des Rodolphe, Herrn von Coudrée sowie Rats von Herzog Ludwig I. von Savoyen, und der Isabelle de Menthon. 1453-1492 Domherr von Sitten. 1462 wurde er vor dem Domkapitel Lausanne mit päpstlichem Schreiben vorstellig, die seine Aufnahme in das Domkapitel verlangten. Dieses reagierte zurückhaltend, nahm ihn aber dennoch auf. 1463-1471 Domherr und Graf von Lyon. Ab 1465 Pfarrherr von Vuisternens-devant-Romont, geriet Louis d'Allinges in Konflikt mit Nicolas Gailliaci, Domherr von Lausanne: d'Allinges weigerte sich, diesem 32 £ für seine Pfründe in Vuisternens zu zahlen und wurde darauf exkommuniziert. 1467 erbat er eine einjährige Dispens zu Studienzwecken. Apostolischer Protonotar.

Quellen und Literatur

  • M. Reymond, Dignitaires de l'Eglise Notre-Dame de Lausanne, 1912, 255
  • H.-A. von Roten, «Zur Zusammensetzung des Domkapitels von Sitten im MA», in Vallesia 1, 1946, 50
Weblinks
Kurzinformationen
Variante(n)
Louis d'Allinges de Coudrée
Lebensdaten Ersterwähnung 1453 ✝︎ 1492

Zitiervorschlag

Véronique Mariani-Pasche: "Allinges, Louis d'", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.04.2001, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/016160/2001-04-27/, konsultiert am 23.02.2024.