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WalterWeideli

16.7.1927 Genf, ref., ab 1981 kath., von Kaltenbach (heute Gem. Wagenhausen) und Plan-les-Ouates. Sohn des Walter, Prokuristen, und der Elisabeth geb. Bächle. 1) 1951 Valborg Backlund, Ärztin, Tochter des Sven, Journalisten, 2) 1973 Germaine, genannt Mousse, Rivoiro (2001), Publizistin, Tochter des Giovanni, Arbeiters. Nach dem Literaturstud. in Genf arbeitete W. 1951-69 beim "Journal de Genève", für das er die Wochenendbeilage "Samedi littéraire" ins Leben rief. Als freier Schriftsteller und Übersetzer war er 1973-78 Stiftungsrat der Pro Helvetia und 1976-78 Präs. der Schweizer Sektion der Société des auteurs et compositeurs dramatiques. W. liess sich 1978 in Sainte-Innocence und 2010 in Bergerac (beide Aquitaine) nieder. Seine Theaterstücke "Réussir à Chicago" (1962) und "Un banquier sans visage" (1964), das eine heftige Polemik auslöste und zur Gründung der Genfer Partei Vigilance führte, sowie die Fernsehdramen "Le dossier Chelsea street" (1961) und "La fusillade en réponse à Dostoïevski" (1972) wurden von François Simon, Jean Vilar, Claude Goretta und Marcel Bluwal inszeniert. W. übersetzte Werke von Robert Walser, Herbert Meier, Friedrich Dürrenmatt, Ludwig Hohl und Elias Canetti sowie Artikel für das "Hist. Lexikon der Schweiz". 1986 erschien "Moine aujourd'hui", 2010 "La partie d'échecs". 1986 Prix lémanique de traduction.

Quellen und Literatur

  • SLA, Nachlass
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Lebensdaten ∗︎ 16.7.1927