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Jean Adrien deTorrenté

24.12.1726 Sitten, 21.10.1778 Sitten, kath., von Sitten. Sohn des Jean Philippe (->) und der Marie-Cécile Barberini. 1755 Marie Barbe geb. de T., Tochter des Antoine, Burgermeisters von Sitten. T. begann seine Laufbahn als Notar und trat dann als Magistrat in den Dienst seiner Heimatstadt: 1755 war er Sustenkonsul, 1762-70 Stadtschreiber, 1770-72 Viztum und Nachtkastlan sowie 1776-78 Grosskastlan und Bote am Landrat. In der Nachfolge seines Vaters wirkte er als bischöfl. Sekretär, Kanzler des Domkapitels und Kastlan der Herrschaft Clèbes (Besitz der Abtei Saint-Maurice). Gestützt auf seine Kenntnisse des Gewohnheitsrechts sowie der Rechtspraxis, erarbeitete T. einen lat. Kommentar zum Walliser Landrecht, der unvollendet blieb, aber dennoch oft benutzt wurde. Als begabter Geometer und Zeichner hinterliess er einen Plan des Grand-Pont und einen Ansichtsplan von Sitten.

Quellen und Literatur

  • J. Fayard-Duchêne, «Du val d'Anniviers à Sion: la famille de T. des origines à nos jours», in Vallesia 61, 2006, 1-299, v.a. 120-122, 237 f.
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