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Kaufleute

Für das Gebiet der Schweiz sind die Zirkulation von Gütern und wohl auch ein gewisser Handel archäologisch spätestens seit der Bronzezeit vereinzelt und seit der Eisenzeit in grösserem Ausmass belegt. Ab der späten Hallstattzeit intensivierten sich die Austauschbeziehungen mit dem Mittelmeerraum; im 2. Jahrhundert v.Chr. ist ein eigentlicher Geldumlauf nachweisbar (Geld). Handelsorganisationen wie auch Kaufleute sind allerdings erst seit der römischen Zeit in den Quellen zu fassen.

Römische Zeit und Frühmittelalter

Die negotiatores cisalpini et transalpini trieben in der Kaiserzeit auch im Schweizer Mittelland Handel; Quintus Otacilius Pollinus, der in der Kolonie Aventicum alle wichtigen politischen Ämter bekleidet hatte, fungierte als patronus – also als Lobbyist – dieser mächtigen Fernhandelsvereinigung wie auch der ebenfalls organisierten Aare- und Rhoneschiffer. Eine fragmentarisch überlieferte Inschrift aus Vindonissa belegt das Collegium der negotiatores salsarii leguminari, die wohl auch die Soldaten des Legionslagers mit eingesalzenem Gemüse, Hülsenfrüchten und Oliven versorgten. Die Abbildung eines mit Fässern beladenen Schiffs auf einem Altar, der von Marcellus, einem reich gewordenen Freigelassenen aus Augusta Raurica, gestiftet und in Colijnsplat an der Scheldemündung gefunden worden ist, verweist möglicherweise auf einen weitreichenden Weinhandel. Importiert wurden Nahrungsmittel (Wein, Öl, garum), Werkstoffe (Metalle, Rohglasbrocken, Marmor) sowie Gebrauchs- (Terra Sigillata) und vielerlei Luxusartikel (Kosmetika, Stoffe); die Exporte sind mit Ausnahme einiger weniger Bergkristalle und Specksteingefässe schlecht nachweisbar.

Gregor von Tours (zweite Hälfte des 6. Jahrhunderts) erwähnt in Gallien tätige syrische und jüdische Kaufleute; das Rohglas für die Fenster von Sitten-Sous-le-Scex, das gemäss chemischer Analysen aus dem syrisch-palästinischen Raum stammt, könnte eines der Luxusgüter darstellen, die durch solche Händler vertrieben worden sind. Weitere Belege für einen grossräumigen Güteraustausch im Frühmittelalter sind an Trachtbestandteilen belegter Granat, Almedin, Amethyst oder Bernstein sowie Seide und Baumwolle. Geschirr aus Speckstein, das in den südlichen Alpengebieten (Wallis, Tessin, Engadin) produziert wurde, fand als Handelsware vor allem im östlichen Mittelland weite Verbreitung.

Vom Hochmittelalter bis in die frühe Neuzeit

Erst Ende des Hochmittelalters fliessen die Quellen über die Kaufleute reichlicher. Im schweizerischen Raum tauchen die mercatores in Rechtstexten auf (z.B. 1180 in Winterthur), die aber erst mit dem Aufblühen des Städtewesens und des Fernhandels als eigenständige Gruppe erscheinen. Die im Fernhandel tätigen reichen Kaufleute wurden der Oberschicht zugerechnet, in Basel zum Beispiel den Achtburgern, in Zürich 1336 der Konstaffel. Neben den Fernkaufleuten bildete sich im Spätmittelalter auch eine im regionalen Umfeld tätige Kaufleuteschaft aus, die in Basel zwei Handels- oder Herrenzünfte bildete, in Zürich hauptsächlich in den Zünften zur Safran und zur Meisen sowie in Bern in der Zunft zum Mittellöwen vertreten war. Die Kleinhändler und die Krämerschaft waren vollständig ins gewerbliche Zunftwesen eingegliedert (Zünfte). In Klein- und Mittelstädten wie zum Beispiel Schaffhausen unterstanden die Kaufleute bis zum Ende des Ancien Régime gewerblich-zünftischer Reglementierung. Eine im Fernhandel tätige Kaufleuteschaft, die sich ab dem ausgehenden 14. Jahrhundert zum Teil in Handelsgesellschaften organisierte, gab es im Gebiet der heutigen Schweiz in der Messestadt Genf, in Freiburg sowie in Basel. In Zürich verschwand sie nach dem Zusammenbruch des Seidenhandels am Ende des 14. Jahrhunderts, während sich St. Gallen zum Handelszentrum für die weiträumige Vermarktung der Bodenseeleinwand entwickelte (Leinwand).

Die Situation in Zürich im 15. Jahrhundert ist für zahlreiche Städte typisch: Die Angehörigen der Oberschichten tätigten vor allem Gelegenheitsgeschäfte im Korn- und Eisenhandel, daneben übten sie noch andere lukrative Tätigkeiten als Soldunternehmer und im Staatsdienst aus. Nachdem die Zinsverbote gelockert worden waren oder umgangen werden konnten (Wucher, Zinsen), kam auch noch das Kreditgeschäft hinzu. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bildete sich in Zürich wieder eine auf den Textilsektor (Baumwolle und Seide) spezialisierte Kaufleuteschaft aus, die auch unternehmerisch tätig wurde (Gewerberegionen). In Genf eröffneten im 16. und 17. Jahrhundert hugenottische Kaufleute neue Fernhandelsnetze und schafften Verbindungen zu den überseeischen Handelsgesellschaften wie der holländischen Ostindischen Companie.

Frachtschiff auf dem Bodensee. Glasgemälde, Ende 17. Jahrhundert (Schweizerisches Nationalmuseum, Zürich).
Frachtschiff auf dem Bodensee. Glasgemälde, Ende 17. Jahrhundert (Schweizerisches Nationalmuseum, Zürich). […]

Die ins Spätmittelalter zurückreichende zünftische Organisation der Kaufleute genügte den Bedürfnissen des Fernhandels in der frühen Neuzeit nicht mehr. Zudem wurde das Zunftsystem sowohl in Basel wie in Zürich als Berufsvertretung unterlaufen, indem sich Angehörige der Kaufleuteschaft auf alle Zünfte zu verteilen begannen. Damit verstärkte sich ihr politischer Einfluss.

Korporationsähnliche Zusammenschlüsse von Kaufleuten kümmerten sich vor allem um den Unterhalt von Strassen und Brücken sowie um das Postwesen. In St. Gallen war die Kaufleuteschaft in der 1466 gegründeten Gesellschaft zum Notenstein vereint, aus der 1730 die Kaufmännische Corporation entstand. In Zürich wurde 1662 das Kaufmännische Direktorium gegründet (1834 aufgelöst), und in Basel schlossen sich die Kaufleute 1680 zu einem Direktorium der Kaufmannschaft zusammen, nachdem schon in den 1650er Jahren eine kaufmännische Interessenvertretung ausserhalb der historischen Zünfte bestanden hatte. 1701 erhielt auch Schaffhausen ein Kaufmännisches Direktorium. Anlass zur verstärkten Organisation und zu einer Intensivierung der interstädtischen Zusammenarbeit unter der Kaufleuteschaft hatten die Soldallianzen zwischen den eidgenössischen Orten und Frankreich von 1663 gegeben, die auch die Handelsbeziehungen betrafen. Allgemein sahen sich die Kaufleute jedoch zunehmend mit merkantilistischen Tendenzen konfrontiert, welche die Handelsbeziehungen erschwerten (Merkantilismus). Obwohl die weitaus meisten Kaufmännischen Direktorien auf privater Basis entstanden waren, erreichten sie obrigkeitliche Anerkennung; sie dürfen daher durchaus als halbstaatliche Organisationen angesprochen werden. Der 1687 gegründete Berner Commercialrat wurde von der Obrigkeit gegründet und bestand aus Mitgliedern des Grossen und Kleinen Rats.

Bis ins ausgehende Spätmittelalter übte der Kaufmann einen Reiseberuf aus. Er musste selbst in der Fremde den Einkauf und den Transport der Handelsware in die Wege leiten. Neue Organisationsformen des Handels, die Vernetzung und der Aufbau von Infrastrukturen erlaubten dann den Kaufleuten, ihre Reisetätigkeit erheblich zu reduzieren und den Einkauf der Ware durch Agenten vor Ort zu organisieren. Mit zunehmender Komplexität des Wirtschaftslebens wurde der Kaufmannsberuf anspruchvoller. Nach dem Basler Bankier Jakob Sarasin sollte der angehende Kaufmann im 18. Jahrhundert über eine gute Allgemeinbildung und hervorragende Kenntnisse der französischen und italienischen Sprache verfügen. Vorausgesetzt wurden auch sehr gute Rechenkenntnisse und vor allem ein umfassendes buchhalterisches Wissen. Lateinkenntnisse waren zum Verständnis juristischer Formeln notwendig. In der Regel besuchte in Basel ein angehender Kaufmann das Gymnasium und verbrachte einige Semester an der Universität, bevor er eine Bildungsreise unternahm oder während eines Aufenthalts im Ausland seine sprachlichen Fähigkeiten verbesserte. Eine erste Bewährung erfolgte als Agent oder Commis in einer ausländischen Niederlassung. Nach Rückkehr und Verheiratung konnte er dann ins Geschäft des Vaters oder Schwiegervaters eintreten und allenfalls nach der Etablierung auch politische Ämter übernehmen.

Im Spätmittelalter hatte die adelige Kultur Vorbildcharakter für die durch Handel reich gewordenen Kaufleute. Selbst Häuser in bürgerlichem Besitz wurden mit höfischen Bildzyklen ausgestattet. In der Regel strebten sogenannte bürgerliche Aufsteiger nach einem Wappenbrief, allenfalls nach dem Ritterschlag und dem Eintritt in den Staatsdienst. Dieser Trend verstärkte sich noch in der frühen Neuzeit. Während die ersten beiden Generationen der Kaufmannsfamilie das Geschäft aufbauten und konsolidierten, übernahmen die folgenden eine seigneurale Lebensweise, was oft zur Stagnation und schliesslich zum Abstieg des Geschlechts führte. In diesem Fall bot sich die Offizierslaufbahn in fremden Diensten oder eine Karriere als Geistlicher als Ausweg an, um das Ansehen der Familie zu erhalten. Eine eigenständige frühbürgerliche Kultur, deren Träger die Kaufleute waren, entwickelte sich erst im 18. Jahrhundert.

19. und 20. Jahrhundert

Die Kaufleute des frühen 19. Jahrhunderts sind häufig aus den Kreisen der städtischen Textilunternehmer (Fabrikanten-Händler) hervorgegangen (z.B. Gonzenbach in St. Gallen, Fatio in Genf, Rivier in Lausanne, Pourtalès in Neuenburg, Merian und Forcart in Basel, Blumer in Glarus oder von Muralt in Zürich). Viele betrieben auch Bankgeschäfte und spezialisierten sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vollständig auf das Bankwesen (Banken). Von der Regenerationszeit an bildeten sich in den Subzentren und auf dem Land neue Gruppen von Kaufleuten. Die handelspolitische Entwicklung und die steigende industrielle Massenproduktion zwangen die Kaufleute, die Absatzgebiete weltweit auszudehnen; dies hatte wiederum zur Folge, dass nur mehr grössere Unternehmen eine eigene Verkaufsorganisation aufrechterhalten und ausbauen konnten. Aus gleicher Ursache entstanden nach 1850 aus Zusammenschlüssen mehrerer Kaufleute Verkaufsorganisationen, die jedoch nur kurze Zeit Bestand hatten. Durchgesetzt hat sich hingegen die 1859 von Missionskreisen gegründete Basler Handelsgesellschaft.

Wägen und Abpacken von Rohingwer für die Handelsfirma Volkart Brothers, vermutlich in der Faktorei Calicut (Indien). Fotografie von 1917 (Volkart-Archiv, Winterthur).
Wägen und Abpacken von Rohingwer für die Handelsfirma Volkart Brothers, vermutlich in der Faktorei Calicut (Indien). Fotografie von 1917 (Volkart-Archiv, Winterthur). […]

Nutzniesser dieser Entwicklung waren ab 1850 die Grosskaufleute, auf welche vor allem die Kleinbetriebe angewiesen waren. Der neue Grosshandel lieferte auch der Industrie Rohstoffe und andere notwendige Güter. Handel und Industrie ergänzten sich. Die Kaufleute bauten Handelshäuser mit internationalem Geschäftsfeld für den Import von Rohstoffen, Kolonialwaren usw. sowie den Export der hierzulande produzierten Güter und den Transithandel auf. Ihre Inhaber gingen grossteils aus älteren Handelshäusern hervor. Oft hatten sie ihre Ausbildung an einem Welthandelsplatz (z.B. London, Paris, Alexandria) fortgesetzt und längere Zeit in Übersee gearbeitet, bevor sie eigene Firmen gründeten (z.B. 1851 Gebrüder Volkart in Winterthur, 1865 Siber Hegner & Co. in Zürich).

Im 20. Jahrhundert schufen Kaufleute zudem – sei es, um ein Gegengewicht zu den Grosskaufleuten zu bilden, sei es, um diese konkurrenzieren zu können – Einkaufsgenossenschaften des gewerblichen Detailhandels (z.B. Usego) und Konsumgenossenschaften (z.B. Coop), ferner Warenhäuser, Warenhausketten und Grosshandelsorganisationen für den Binnenmarkt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts liessen sich dann mehrere Welthandelsunternehmen in der Schweiz nieder, deren Tätigkeitsgebiete grossteils ausserhalb der Schweiz liegen. Vor allem zwischen 1880 und 1930 und in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele neue Grosshandelsfirmen gegründet. Gegen 1945 existierten rund 30 Mitgliederverbände des Import- und Grosshandels mit gegen 1400 Einzelfirmen und über 60 Transit- und Welthandelsfirmen. Um 1980 waren es mehr als 4500 Unternehmungen. Beispiele sind Diethelm & Co. in Zürich (1906 Fusion mit Cadonau & Co.), Simonius, Vischer & Co. in Basel (1918), André in Lausanne (1919) sowie die Marc Rich AG in Zug (1983).

Einige bedeutende Unternehmen der Textilindustrie vermochten betriebseigene Verkaufsorganisationen aufzubauen. Auch bei den neuen Industrien waren eigene Verkaufsorganisationen üblich. Die aus der Textilbranche hervorgegangenen Maschinenbauunternehmen stützten sich dabei auf ihre traditionellen Geschäftsbeziehungen. Alle anderen bauten neue Vertriebswege auf (z.B. Sulzer, Asea Brown Boveri). Auch die Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie die Chemische Industrie schufen eigene Verkaufsorganisationen. Dabei konnte die Basler Chemie vom Know-how der Basler Textilhandelsfirmen profitieren. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts prägte erneut der alte Typus des Kaufmanns, der zugleich Fabrikant war, einen Grossteil des Handels. Die Absatzstrategien wurden allerdings vielfältiger. Nebst den altbewährten Geschäftsreisen setzten die Unternehmen auf den Industrieexport, die Kapitalbeschaffung für potenzielle Grosskunden, Unternehmensbeteiligungen sowie Markt- und Preisabsprachen. In den Firmen wurden kaufmännische und technische Direktion getrennt und in der Geschäftsleitung zusammengefasst. Oft bildeten sich zusätzlich Holdinggesellschaften.

Die Kaufleute organisierten sich in zahlreichen regionalen Handelskammern und in verschiedenen nationalen Verbänden. Aus ihnen ging 1942 die Delegation Handel hervor, die seit 1946 im Dachverband Vorort bzw. Economiesuisse vertreten ist. Bemerkenswert sind die Bemühungen im kaufmännischen Bildungswesen (u.a. 1899 Gründung der Handelsakademie St. Gallen). Die Präsidenten des Vororts waren vielfach Exponenten der Kaufleute. Die parteipolitische Stellung der Kaufleute variierte: Während die Kaufleute, die noch im Ancien Régime verankert waren, einen konservativ-patriarchalischen Standpunkt einnahmen, waren die Kaufleute der Regeneration fortschrittlich eingestellt und bildeten den Kern der freisinnigen Partei. Der Migrosgründer Gottlieb Duttweiler schuf den Landesring der Unabhängigen, und die Pioniere der Konsumvereine standen der Arbeiter- und Angestelltenschaft nahe (Schweizerischer Kaufmännischer Verband). Die Kaufleute wirken bei der Gestaltung der schweizerischen Handels- und Wirtschaftspolitik entscheidend mit und spielen durch privates Mäzenatentum und über Stiftungen auch im kulturellen Leben eine bedeutende Rolle.

Quellen und Literatur

Mittelalter und frühe Neuzeit
  • H.R. Leuenberger, 500 Jahre Kaufmänn. Corporation St. Gallen, 1966
  • H.C. Peyer, Von Handel und Bank im alten Zürich, 1968
  • A.-M. Piuz, «Marchands genevois du monde méditeranéen, vers 1600-1630», in Mélanges en l'honneur de Fernand Braudel, 1973, 459-470
  • J.-F. Bergier, Die Wirtschaftsgesch. der Schweiz, 1983 (21990)
  • N. Röthlin, Die Basler Handelspolitik und deren Träger in der zweiten Hälfte des 17. und im 18. Jh., 1986
  • G. Köbler, «Mercatores personati», in Fs. für L. Carlen zum 60. Geburtstag, hg. von L.C. Morsak, C. Escher, 1989, 157-177
  • U. Pfister, Die Zürcher Fabriques, 1992
  • U. Pfister, «Polit. Eliten im frühneuzeitl. Zürich», in Mitt. der Antiquar. Ges. in Zürich 70, 2003, 211-230
19. und 20. Jahrhundert
  • I. Iselin et al., Der schweiz. Grosshandel in Gesch. und Gegenwart, 1943
  • Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik 1-, 1955-
  • Gesch. der Schweizer Banken, hg. von L.H. Mottet, 1987 (franz. 1986)
  • P. Fierz, Eine Basler Handelsfirma im ausgehenden 18. und zu Beginn des 19. Jh., 1994
  • J. Auf der Maur, Von der Tuchhandlung Castell zur Weinhandlung Schuler, 1996 (mit Bibl.)
Weblinks

Zitiervorschlag

Martin Illi; Hans Stadler: "Kaufleute", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.03.2016. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/016380/2016-03-23/, konsultiert am 28.06.2022.