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Johann Simeon deFlorin

17.10.1644 Chur, kath., von Rueun. Sohn des Johannes (->). Anna von Capol. 1593-95 war F. Podestat zu Morbegno, in den Jahren 1602, 1620, 1623, 1626, 1629, 1635 Landrichter des Grauen Bundes. Der einflussreiche Staatsmann und Offizier in der Zeit der Bündner Wirren war ein span. Parteigänger. 1635 führte er als Oberst eines der drei Bündner Regimenter im Veltlin, wo er 1641-43 Landeshauptmann war. Der häufige Gesandte der Drei Bünde wurde von Urban VIII. zum päpstl. Ritter ernannt. 1606 liess er in Chur das Haus Türligarten erbauen, um 1612 das Obere Deflorin-Haus in Rueun.

Quellen und Literatur

  • E. Poeschel, «Die Grabdenkmäler in der Kathedrale zu Chur», in JHGG 75, 1945, 60
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