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Johannes deFlorin

1565 erw., kath., von Disentis. Sohn des Johann, Landrichters. Bruder des Paul (->). 1565-66 war F. an der Univ. Basel immatrikuliert. 1577 liess er das Haus Freieck in Chur erbauen. 1581-83 Landvogt der Herrschaft Maienfeld, 1591-92 Statthalter der Herrschaft Rhäzüns. 1574-88 war er Geschäftsträger bei der franz. Gesandtschaft in den Drei Bünden. Nach der Vereinigung mit der Gesandtschaft der Eidgenossenschaft im März 1588 blieb er weiterhin Vertreter Frankreichs in Chur (Sekretär und Dolmetscher), von Mai bis Mitte August 1609 erneut ordentlicher franz. Gesandter.

Quellen und Literatur

  • E. Rott, Histoire de la représentation diplomatique de la France auprès des cantons suisses, de leur alliés et de leurs confédéres 2, 1902
  • Kdm GR 7, 1948, 352