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GilliMaissender Jüngere

um 1560, 1621 letztmals erw., kath., von Sumvitg. Sohn des Gilli (->). 1587 franz. Pensionär; nach 1600 Exponent der venezian. Partei und als solcher 1607 vom Ilanzer Strafgericht gebüsst. 1606 und 1618 Landrichter des Grauen Bundes. 1609-11 Vicari im Veltlin. 1621 mit Fortunat Sprecher von Bernegg und Fortunat von Juvalta Gesandter zu Ehzg. Leopold in Innsbruck und Imst. Verschwägert mit den de Capol von Surrein/Sumvitg und Rueun, wo er im Alter lebte. Letzte politisch bedeutende Gestalt der älteren Familienlinie.

Quellen und Literatur

  • A. Maissen, Die Landrichter des Grauen Bundes 1424-1799, 1990, 51
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ um 1560 Letzterwähnung 1621

Zitiervorschlag

Collenberg, Adolf: "Maissen, Gilli (der Jüngere)", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 14.08.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/016869/2008-08-14/, konsultiert am 25.02.2021.