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Gaudenz vonMatsch

12.3.1453, 27.4.1504, ab 1496 auch Bürger von Luzern. Sohn des Ulrich IX. (1481) und der Gräfin Agnes von Werdenberg-Sargans. 1479 Ippolita Simonetta, Tochter des Cicco, Kanzler des Herzogs von Mailand. Glaudenz von Matsch war der Letzte in der langen Reihe der Vögte von Matsch. 1471-1478 residierte er als Herr im Prättigau auf der Burg Castels, zeitweise am Hof in Innsbruck. 1478-1482 war er Landeshauptmann von Tirol, 1486-1487 erzherzoglicher Hofmeister. 1487 wurde er durch Kaiser Friedrich III. wegen Untreue und Verleumdung in die Acht gesetzt. Für Graubünden war der in österreichischen Diensten stehende bzw. bis 1496 in Castels in Verbannung lebende Gaudenz von Matsch aufgrund seiner vielen Kontakte sehr wichtig, auch wenn er zusehends verarmte.

Quellen und Literatur

  • M. Giovannoni et al., Vogt Gaudenz von Matsch, 2004
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 12.3.1453 ✝︎ 27.4.1504

Zitiervorschlag

Paul Eugen Grimm: "Matsch, Gaudenz von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.10.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/016880/2009-10-29/, konsultiert am 04.07.2022.