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Melchior deMont

Bildnis Melchior de Mont. Öl auf Leinwand, Ende 17. Jahrhundert (Rätisches Museum, Chur).
Bildnis Melchior de Mont. Öl auf Leinwand, Ende 17. Jahrhundert (Rätisches Museum, Chur).

12.3.1674 Vella, 10.11.1716 Schloss Löwenberg (Gemeinde Schluein), katholisch, von Vella. Sohn des Freiherrn Johann Heinrich, Obersten, und der Margaretha Castelli a San Nazaro, von Sagogn. Ledig. Melchior de Mont avancierte zum Gardehauptmann in französischen Militärdiensten im Regiment Schauenstein, war öfters Landammann im Lugnez und 1700-1710 dreimal Landrichter des Grauen Bundes. 1707-1709 versah er das Amt des Vicari des Veltlins in Sondrio, 1711-1713 des commissari der Grafschaft Chiavenna. Er war Landesoberst des Grauen Bundes.

Quellen und Literatur

  • A. Maissen, Die Landrichter des Grauen Bundes, 1424-1799, 1990, 15
  • Collenberg, Amtsleute, 70
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Zitiervorschlag

Ursus Brunold: "Mont, Melchior de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.04.2022. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/016895/2022-04-04/, konsultiert am 17.05.2022.