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JoachimMontalta

Erstmals 1587, letztmals 1620 erwähnt, reformiert, von Laax und Sagogn. Sohn des Wolfgang, Junkers, und der Catharina von Marmels. Frena von Capol, von Flims. 1587-1594 Landschreiber des Grauen Bundes, 1595-1597 Podestà in Traona, 1607-1608 und 1610-1611 Landrichter des Grauen Bundes. Er begründete mit dem Bau des steinernen Montalta-Hauses im äusseren Dorf um 1600 den reformierten Familienzweig in Sagogn. 1618 war er Mitglied der bündnerischen Gesandtschaft an die Tagsatzung nach Baden (Thusner Strafgericht), 1620 derjenigen ins Veltlin zur Abklärung der politisch-militärischen Lage.

Quellen und Literatur

  • A. Maissen, Die Landrichter des Grauen Bundes, 1424-1799, 1990, 71
  • A. Maissen, «Die Amtsleute des Oberen Grauen Bundes», in BM, 2004, 278
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Zitiervorschlag

Martin Bundi: "Montalta, Joachim", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 01.12.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/016897/2010-12-01/, konsultiert am 16.05.2022.