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SimonMontalt

Erstmals 1333 erwähnt, letztmals 1351, wahrscheinlich 1355/1356. Sohn von Heinrich I. und der Margarethe von Grünenfels. Freiherr mit Burg und Herrschaft zwischen Riein und Sevgein. 1) Adelheit von Rhäzüns, 2) Christine von Rüssegg. Mit seinem Bruder Heinrich II. trat Simon Montalt auf Seiten des Bischofs von Chur und weiterer Herren 1333 in Fehde mit Donat von Vaz und den Waldstätten, die 1339 beendet wurde. 1350 errichtete er eine reiche Seelenstiftung in der Mariakirche von Sagogn. Seine Tochter Elisabeth war die letzte der mittelalterlichen Montalt-Dynastie. Sie heiratete erst Ulrich von Haldenstein, dann Johannes von Hallwyl.

Quellen und Literatur

  • GHS 2, 22
  • J.L. Muraro, «Die Frh. von Montalt und ihre Rechte in der Surselva», in JHGG 136, 2006, 5-39
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten Ersterwähnung 1333 ✝︎ wahrscheinlich 1355/56

Zitiervorschlag

Martin Bundi: "Montalt, Simon", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.11.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/016899/2008-11-26/, konsultiert am 02.12.2022.