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HansSchuler

Erstmals erwähnt 1498, von Davos. Sohn des Nigg Heinz, genannt Schuoler. 1498 Landammann von Davos und damit Bundslandammann des Zehngerichtenbunds, auch Hans Heinz der jung Schuoler genannt. Der Name Schuler scheint, wie im Bergell, aus scolar (Schüler) entstanden und zum Familiennamen geworden zu sein. 1499-1505 österreichischer Landvogt auf Castels. Als österreichischer Dienst- und Kriegsmann hiess Hans Schuler die Unterengadiner Bevölkerung im März 1499 dem Haus Österreich auf Rätoromanisch schwören. Seine Bereitschaft, im Schwabenkrieg österreichische Soldtruppen ins bündnerische Gebiet zu führen, trug ihm den Vorwurf des Verrats ein.

Quellen und Literatur

  • P. Gillardon, Gesch. des Zehngerichtenbundes, 1936, 76-78, 113-117, 360
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Zitiervorschlag

Martin Bundi: "Schuler, Hans", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.03.2006. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/016975/2006-03-15/, konsultiert am 18.08.2022.