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Beat Albrecht vonRamstein

14.7.1594 Waldighofen (Sundgau), 25.8.1651 Pruntrut, in der dortigen Jesuitenkirche. Sohn des Emmanuel und der (Vorname unbekannt) Schütz von Pfeilstadt. 1615-19 Stud. am Collegium Germanicum in Rom. 1619 Generalvikar des Bistums Worms, 1620 Kanonikat beim Wormser und 1629 durch päpstl. Provision beim Basler Domkapitel. 1640 Domkustos und 1646 Wahl zum Bf. von Basel. Die Kurie erklärte die Wahl wegen formaler Fehler für ungültig, ernannte R. aber 1650 durch Dekret zum Bischof. 1651 empfing er die Bischofsweihe. R.s kurzes Episkopat reichte nur zur Bestandesaufnahme der Verwüstungen nach dem Dreissigjährigen Krieg. R. wandte sich vom Reich ab und suchte Schutz bei den Schweizer Kantonen. Mit der Verlegung des Beinwiler Klosters nach Mariastein 1648 und der definitiven Niederlassung der Annunziatinnen in Pruntrut nahm das klösterl. Leben im Bistum einen neuen Aufschwung.

Quellen und Literatur

  • HS I/1, 207 f., 309
  • Gatz, Bischöfe 1648, 360 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 14.7.1594 ✝︎ 25.8.1651

Zitiervorschlag

Bosshart-Pfluger, Catherine: "Ramstein, Beat Albrecht von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.07.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017051/2010-07-27/, konsultiert am 24.10.2020.