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LeoAegerter

6.3.1875 Paris, 30.5.1953 Zirl (A), von Röthenbach im Emmental. Sohn der Elisabeth. 1910 Ida Olga Meinhold, von Leipzig. Nach einer Ausbildung zum technischen Zeichner in Bern führte Leo Aegerter zwischen 1897 und 1935 – anfänglich unter Leitung von Simon Simon und Fridolin Becker, später in eigener Verantwortung – im Auftrag des Deutschen und des Österreichischen Alpenvereins erfolgreich ausgedehnte kartografische Gebirgsaufnahmen (meist im Massstab 1:25'000) in den österreichischen Alpen und in den Dolomiten aus. Aegerter wirkte in den Ostalpen als Pionier der schweizerischen Art der kartografischen Felsdarstellung. Daneben schuf er eine Reihe zum Teil hervorragender alpiner Reliefs (z.B. Langkofelgruppe, Dachstein, Glärnisch) sowie Modelle von Wasserkraftprojekten. Nach 1945 war er für die schweizerische Grundbuchvermessung tätig.

Quellen und Literatur

  • F. Gygax, Das topograph. Relief in der Schweiz, 1937
  • W. Kreisel, Schweiz. Reliefkat., 1947
  • E. Imhof, Bildhauer der Berge, 1981
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 6.3.1875 ✝︎ 30.5.1953

Zitiervorschlag

Peter Jud: "Aegerter, Leo", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.03.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017072/2001-03-20/, konsultiert am 13.08.2022.