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Luxburg

Schloss in der polit. Gem. Egnach TG, südlich von Romanshorn an der Mündung des Wilerbachs in den Bodensee. 1546 Lussbühel. Im MA befand sich hier die Schifflände der Konstanzer Bischöfe für ihr Gericht Egnach. Der Lindauer Hans Hainzel von Tegelstein kaufte 1390 den Hof Nidern Stad mit dem Burgstall. 1490 ging der Besitz an Oswald Kröll von Lindau über. Dieser liess L. 1498 auf einer Insel am See errichten. 1596 und 1625 erwarben die kath. von Hallwyl das Schloss in Raten. 1648 ging es an die Frh. von Westernach. 1750 erfolgte der Verkauf an den Frh. von Pflummern, doch forderten acht Egnacher Bauern das Zugrecht und erhielten rechtl. Gehör, da die L. nicht als Freisitz galt und zur Dompropstei Konstanz gehörte. 1761 erwarb der St. Galler Johannnes Girtanner das Schloss und liess es umbauen. Bis ins 20. Jh. erfolgten zahlreiche Handwechsel.

Quellen und Literatur

  • StATG
  • R. Blust, Um die L., 2000
  • Thurgauer Tbl., 7.4.2007
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